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Heinlein Gruppe beteiligt sich an der EU-Konsultation: „Auf dem Weg zu offenen digitalen Ökosystemen in Europa“

Unsere Einreichung unterstreicht die Bedeutung von Open Source und digitaler Souveränität für Europa – und zeigt auf, wie die EU diese Ziele strategisch fördern kann.

Europäische Fahnen

Warum Open Source für Europa entscheidend ist

Seit über 30 Jahren setzt sich die Heinlein Gruppe für digitale Souveränität, Datenschutz und Open Source ein. Unsere Lösungen – mailbox, OpenTalk und OpenCloud – beweisen: Europäische Alternativen sind nicht nur technisch machbar, sondern auch wettbewerbsfähig. Doch damit Open Source sein volles Potenzial entfalten kann, braucht es klare politische Weichenstellungen.

Stärken und Herausforderungen des europäischen Open-Source-Ökosystems

  • Stärken: Europa verfügt über eine aktive Open-Source-Community und innovative Unternehmen, die hochwertige Lösungen entwickeln. Transparenz, Sicherheit und Flexibilität sind zentrale Werte für digitale Souveränität.
  • Herausforderungen: Viele Projekte scheitern an fehlender langfristiger Finanzierung, mangelnder Skalierbarkeit und der Dominanz nicht-europäischer Anbieter. Zudem behindert die Fragmentierung der Standards die interoperable Nutzung.

Open Source als Schlüssel für digitale Souveränität

Open Source ermöglicht:

  • Kosteneffizienz durch reduzierte Lizenzkosten und weniger Abhängigkeiten.
  • Sicherheit dank transparenter Codebasen und schnellerer Schwachstellenbehebung.
  • Innovation durch kollaborative Weiterentwicklung und offene Standards.
  • Wettbewerbsfähigkeit, da europäische Unternehmen eigene, kontrollierbare Lösungen entwickeln können.

Konkrete Vorschläge für die EU

Die Heinlein Gruppe empfiehlt der EU, folgende Maßnahmen zu priorisieren:

  1. Zielgerichtete Förderung und Finanzierung

    • EU-weite Förderprogramme für Open-Source-Projekte, insbesondere in kritischen Bereichen wie Cloud, KI und Cybersicherheit.
    • Öffentliche Beschaffungsrichtlinien, die Open Source bevorzugen (z. B. verbindliche Kriterien in Ausschreibungen).
    • Unterstützung von Open-Source-Geschäftsmodellen, etwa durch öffentlich-private Partnerschaften oder Steueranreize.
  2. Standardisierung und Interoperabilität

    • Entwicklung EU-weiter Standards für Open-Source-Lösungen, um Fragmentierung zu vermeiden.
    • Schaffung einer zentralen Plattform für den Austausch von Best Practices und die Koordination von Projekten.
  3. Stärkung der Zusammenarbeit

    • Verpflichtende Open-Source-Klauseln in öffentlich finanzierten IT-Projekten.
    • Ausbau von Kompetenzzentren für Schulungen und Wissensaustausch.
  4. Priorisierte Technologiebereiche

    • Cloud-Infrastruktur
    • Sichere Kommunikation (Videokonferenzen, E-Mail, Messaging)
    • KI und Datenmanagement (DSGVO-konforme Frameworks)

Open Source in EU-Institutionen und Krisenszenarien

Die EU-Institutionen selbst sollten Open-Source-Lösungen in ihrem täglichen Betrieb und in der Krisenvorsorge einsetzen. Beispiele:

  • Sichere interne Kommunikation: Videokonferenzen, E-Mail und Kollaborationstools für den Routinebetrieb und vertrauliche Abstimmungen.
  • Krisenkommunikation: Zuverlässige Plattformen für Notfälle, etwa bei Cyberangriffen oder geopolitischen Konflikten.
  • Hybrides Arbeiten: DSGVO-konforme Tools für die sichere Remote-Zusammenarbeit.

Open-Source-Lösungen wie OpenTalk und OpenCloud sind hier ideal: Sie lassen sich als SaaS oder auf dedizierter Infrastruktur betreiben, sind auf Codeebene prüfbar und an spezifische Sicherheitsanforderungen anpassbar.

Fazit: Europa braucht eine starke Open-Source-Strategie

Die Heinlein Gruppe begrüßt die Initiative der Europäischen Kommission und steht bereit, ihre Expertise und Ressourcen in die Umsetzung einzubringen. Eine konsequente Open-Source-Strategie ist essenziell, um Europas digitale Souveränität zu sichern und die globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Wir fordern die EU auf, Open Source zum Standard für öffentliche und private IT-Infrastrukturen zu machen.

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